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Ein Streitgespräch zur Anthroposophie Rudolf Steiners Der Theologe und Kulturhistoriker Helmut Zander, 1957 geboren, Autor der viel beachteten Studie „Anthroposophie in Deutschland", wird am 5. Dezember mit Johannes Kiersch zu einem Streitgespräch über das Woher und Wohin der Anthroposophie zusammentreffen.

Zander hat mit seinem knapp zweitausendseitigen Mammutwerk für Aufsehen gesorgt, weit über die anthroposophischen Kreise hinaus. Fast alle überregionalen Zeitungen und Magazine haben über seinen Versuch, das Schaffen Rudolf Steiners systematisch in den Horizont der Entstehungszeit zu stellen, berichtet. Während das Medienecho insgesamt positiv ausfiel, zeigten sich die Anthroposophen geteilter Meinung: Wo die einen den Generalangriff auf die Anthroposophie vermuten, sehen andere einen willkommenen Anlass, sich historisch-kritisch mit dem „Übervater“ Steiner zu beschäftigen. Johannes Kiersch, 1935 geboren, war nach dem Studium der Geschichte, Anglistik und Pädagogik in Berlin und Tübingen Waldorflehrer in Bochum. Er war maßgeblich am Aufbau des Instituts für Waldorfpädagogik in Witten/Ruhr beteiligt und einige Jahre Mitglied im Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen. Als Herausgeber etlicher Publikationen zu Anthroposophie und Waldorfpädagogik hat er sich den Ruf eines Experten erworben, der für eine zeitgemäße, moderne und zukunftsweisende Waldorfpädagogik steht. In der Wochenschrift „Das Goetheanum“ hat sich Kiersch mit Zanders Buch bereits ausführlich auseinandergesetzt. Ob die Anthroposophie und ihre Kritiker in einen fruchtbaren Dialog jenseits aller Polemik eintreten können, das soll das Streitgespräch zwischen Helmut Zander und Johannes Kiersch erweisen. Moderiert wird das Gespräch von der Zeit-Autorin und Historikerin Dorion Weickmann, die selbst Waldorfschülerin war. 5.12.2007, 19 bis 22 Uhr, Aula der Waldorfschule Kreuzberg, Ritterstr. 78, 10969 Berlin Streitgespräch zwischen Helmut Zander und Johannes Kiersch Moderation: Dorion Weickmann Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft der Berlin und Brandenburger Waldorfschulen 14. November 2007 Kontakt und weitere Information: Bildungspolitischer Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft: Dr. Detlef Hardorp, Tel.: 0 33 22/24 26 24 Rudolf Steiner Schule Berlin, Friedrich Ohlendorf, Auf dem Grat 3, 14195 Berlin Tel.: 030/83 00 91 32, Fax: 030/83 00 91 55 , E-Mail: f.ohlendorf@dahlem.waldorf.net
Quelle: LAG BERLIN

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25. November 2007
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