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"Begegnung und Bewegung"
Freundschaft im Aufwind von sz-mitarbeiter michael pfeiffer
Ein Zeichen setzen für die freundschaftliche Verbundenheit über Länder- und Sprachgrenzen hinweg, das wollten die Initiatoren von der Waldorfschule Bexbach mit der Aktion "Freundschaftsfahnen". Schüler und Schülerinnen aus den Partnerstädten bemalten die von den Bexbacher Schülern genähten Fahnen, die jetzt zu hunderten den Kreisel am Ortseingang Bexbach schmücken.
Bexbach. Beeindruckend sieht er mittlerweile aus, der Verkehrskreisel in Bexbach am der Bahnhofstraße/Poststraße, der nach einiger Zeit der Planung und Vorbereitung nun in neuem Glanz erstrahlt. Die Freie Waldorfschule Saar-Pfalz in Bexbach, die für die Gestaltung des Kreisels verantwortlich zeichnet, lud unter dem Motto "Begegnung und Bewegung" zur Einweihung der Aktion Freundschaftsfahnen. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen: Hunderte von bunten Fähnchen wehen über dem Kreisel als weit sichtbares Zeichen der freundschaftlichen Verbindung zwischen Bexbach und den Partnerstädten Edenkoben, Pornichet und Goshen.
Partnerstädte halfen mit "Wir hatten bei den Planungen die Idee, die Partnerstädte in die Gestaltung des Kreisels mit einzubeziehen", erzählt Joachim Karsten, Lehrer an der Waldorfschule und Leiter des Kreisel-Projekts. Gesagt, getan: Die Fahnen wurden von Schülern der Waldorfschule selbst genäht und von Schülern in den drei Partnerstädten sowie in der Bexbacher Grundschule, der Gesamtschule und der Freien Waldorfschule bemalt.
Zudem sollen, so Karsten weiter, die Einfahrten zum Kreisel in Bezug auf die Partnerstädte gestaltet werden. An der Einfahrt Richtung Bahnhofstraße wurde mit der Aufstellung von Skulpturen aus Pfälzer Buntsandstein eine Verbindung zur Partnerstadt Edenkoben geschaffen, die anderen Einfahrten sollen noch folgen. Dabei soll besonders auf die Verwendung von ortstypischem Material aus den Partnerstädten geachtet werden.
Begleitet wurde die Einweihung des neu gestalteten Kreisels durch gemeinsame Aktionen der Bexbacher Schulen wie dem Auftritt einer Bläsergruppe, einer Trommelgruppe und Darbietungen auf dem Einrad. Darüber freute sich Karsten besonders: "Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Bexbacher Schulen". Besonders bedankte sich Karsten bei der Bexbacher Volksbank, die das Projekt unterstützt hatte. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Bexbach und dem Partnerschaftsverein Bexbach sei sehr gut gewesen, erzählt Karsten.
So äußerte sich denn auch der erste Beigeordnete der Stadt Bexbach, Wolfgang Imbsweiler, über die gelungene Aktion: "Ein ganz großes Dankeschön an alle Kinder, die mitgearbeitet haben". Er sei stolz auf das, was die Stadt Bexbach hier dank der Hilfe der Freien Waldorfschule geschafft habe. Imbsweiler lobte auch die guten Beziehungen zu den Partnerstädten, ohne die eine solche Aktion nicht möglich gewesen wäre.
Die eigens angereisten Vertreter aus dem französischen Pornichet und aus Edenkoben zogen ebenfalls eine positive Bilanz: "Ich bin das erste Mal in Bexbach, und ich bin sehr froh, hier zu sein. Diese Aktion ist gut für die Zukunft und gut für Europa", begeisterte sich Yves Thomere, Stadtrat von Pornichet. Madeleine Barron, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Pornichet, erzählte: "Wir haben hier in Bexbach sehr viele Freundschaften geknüpft. Es ist wie eine große Familie". Die Kinder an der Schule Sainte-Germaine in Pornichet, die einen Teil der Fahnen bemalt haben, hätten sehr viel Spaß gehabt, berichtet Barron weiter.
Abgeschlossen wurde die Aktion Freundschaftsfahnen mit einer Vorführung der Circus-AG der Gesamtschule Bexbach, bei der es unter anderem Feuerspucker und Jongleure zu bewundern gab.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
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