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Friedrichsthal ist einen Besuch wert
Der Wonnemonat Mai ist da. Die Temperaturen steigen. Die Sonne scheint öfter und länger. Die Menschen leben auf. Diese positive Stimmung und die Frühlingsgefühle wollen die Geschäftsleute in Friedrichsthal ausnutzen.
Sie laden zu ihren traditionellen Werbetagen ein. Sie beginnen am Montag, 3. Mai, und dauern bis Sonntag, 9. Mai. Veranstalter ist der Werbekreis Friedrichsthal. Höhepunkt der Einkaufswoche ist der verkaufsoffene Sonntag am 9. Mai. Tolle Schnäppchen und prima Angebote warten auf die Kunden, verspricht der Werbekreis. Die Geschäftsinhaber haben für ihre großen und kleinen Kunden eine große Palette von Überraschungen vorbereitet.
Die Geschäfte in Friedrichsthal sind bekannt für ihr attraktives Angebot sowie den freundlichen und kompetenten Service. Die Geschäfte in der Stadt sind am Sonntag, 9. Mai, von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ab 14 Uhr steigt ein Fest der Straßenmusikanten. Die Idee dazu hatte Uwe Beyer, der Fördergebietsbeauftragte der Stadt Friedrichsthal. In diesem Jahr sind Trompeter und Akkordeon-Spieler in der Stadt unterwegs.
Im vergangenen Jahr waren die Straßenmusikanten erstmals bei den Werbetagen dabei. Die Aktion kam bei allen Gästen prima an. Um 14 Uhr öffnet auf dem Markplatz ein Kinderjahrmarkt für die kleinen Besucher seine Pforten. Sie können sich auf einem Spieleparcours mit verschiedenen Stationen austoben. Der Organisationsleiter des Friedrichsthaler Werbekreises, Thomas Graf, gestaltet den Marktplatz zu einem riesigen Freiluft-Biergarten um. Um elf Uhr beginnt der Frühschoppen. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band Musikexpress. Um zwölft Uhr "gebbt gess". Die Besucher dürfen sich auf echt saarländische Gaumenfreuden freuen. Um 15 Uhr und um 17 Uhr spielt der Musikexpress erneut. Dazwischen hat de Hausmeischda seinen großen Auftritt hat. Er kommt gegen 16 Uhr nach Friedrichsthal. Auf dem Marktplatz präsentieren sich einige Friedrichsthaler Firmen.
"Friedrichsthal hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Einkaufsstadt der kurzen Wege entwickelt", erklärt Rudolf Blatt, der 1. Vorsitzende des Friedrichsthaler Werbekreises. Direkt im Zentrum stünden dem Kunden ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
Friedrichsthal hat sich in den vergangenen Jahren zu einer liebens- und wohnenswerten Stadt gewandelt. Da sind zum Beispiel das neugestaltete Rathausumfeld, der Hoferkopf, der Rechtsschutzsaal in Bildstock und das Naherholungsgebiet Saufangweiher. Die Friedrichsthaler sind nett. Davon kann sich jeder am verkaufsoffenen Sonntag überzeugen.
In den vergangenen Jahren hat die einst von Kohle und Glas geprägte Kommune auf dem Weg des Strukturwandels ein ganzes Stück zurückgelegt. Die Entwicklung lässt sich am besten - und für jeden Außenstehenden nachvollziehbar - am Sanierungsgebiet Helenengelände aufzeigen. Hier gelang die angestrebte wirtschaftliche Belebung. Zahlreiche Ansiedlungen von Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetrieben wurden hier realisiert. Sie sind harmonisch in das neu entstandene Wohngebiet integriert. Mit der Umwandlung der Industriebranche in einen aktiven urbanen Lebensraum hat die Stadt neue Perspektiven aufgezeigt.
Die Infrastruktur in Friedrichsthal stimmt. An der Erweiterten Realschule können die Kinder den mittleren Bildungsabschluss machen. Es gibt zwei Grundschulen, eine Waldorfschule und vier Kindergärten. Im Helenengelände findet man ein Altenpflege- und Altenwohnheim. Das Freibad wurde zu einem wahren Schmuckstück saniert. Auch ein Hallenbad ist da. Mit der Helenenhalle, in der Mitte zwischen Friedrichsthal und Bildstock, verfügen die Vereine über eine Top-Sporthalle. Apropos Vereine: Sie sorgen in der Stadt für ein reichhaltiges sportliches und kulturelles Leben. Im kulturellen Bereich setzen auch die Stadtmarketing-Arbeitsgemeinschaft und die Volkshochschule besondere Akzente. Friedrichsthal ist immer einen Besuch wert.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
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