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Symbol für ein blühendes Bexbach
Schüler der Freien Waldorfschule gestalten und bepflanzen den Verkehrskreisel in der Innenstadt neu
Bexbach (id). Etwa eineinhalb Jahre sei es her, seit sich Lehrer und Schüler der Freien Waldorfschule Saarpfalz in Bexbach dazu bereit erklärt hätten, den Kreisel in der Bexbacher Innenstadt zu gestalten. Nun ist es soweit. Anfang dieser Woche begannen Joachim Karsten, Lehrer für Kunst und Werken, und Axel Lezius, ebenfalls Werklehrer, zusammen mit jeweils drei Schülern der Klassen neun und zehn ihren mit der Stadt Bexbach abgestimmten Plan in die Tat umzusetzen. Unterstützt werden sie von Mitarbeitern des Baubetriebshofes der Stadt. "Und die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut", freut sich Karsten.
Eine Woche wurden er und die sechs 15-Jährigen Johannes Lappel aus Kohlhof, Robert-Jacques Selevsek aus Remmesweiler, Tobias Endfellner aus Walsheim, Mirko Brengel aus Neunkirchen, Oliver Schömann aus Blickweiler und Nicolas Vogt aus Kleinottweiler vom Unterricht freigestellt, um das Kreiselinnere zu gestalten. Seitdem arbeitet das siebenköpfige Team bei Wind und Wetter täglich von acht Uhr bis 13 Uhr am Kreisel in der City. Dort steckten Karsten und Lezius zunächst eine gewundene, unregelmäßige, weiche Form ab. Nachdem deren Umrandung von Mitarbeitern des Baubetriebshofes ausgebaggert und mit einem Fundament versehen wurde, war die Inselform, die das Kreiselinnere jetzt hat, deutlich sichtbar. Zusätzlich befestigt und hervorgehoben wird die Insel durch eine mehrschichtige Sandsteinmauer. "Dabei handelt es sich um echten Bexbacher Sandstein", sagt Karsten. Die Bearbeitung der Kreiselmitte mit Material aus Bexbach sei ihm und seinem Team ganz wichtig gewesen.
"Begegnung und Bewegung" hat die Kreisel-Projektgruppe, an der sich neben Lehrern und Schülern, Mitarbeitern des Bauamtes und des Baubetriebshofes auch Eltern beteiligen, ihren Plan zur Kreiselgestaltung überschrieben. Weil das Projekt im Sinne der Unesco-Projektschulen, zu denen die Waldorfschule gehört, durchgeführt werden wird, hat sich das Team überlegt, einen Bezug zu den drei Bexbacher Partnerstädten in der unmittelbaren Kreiselumgebung herzustellen. Realisiert werden wird diese Idee durch Stein- beziehungsweise Holzskulpturen mit typischen Materialien aus den Partnerstädten. So soll die Skulptur auf dem Grünstreifen in Richtung Rothmühle aus Granit aus Pornichet, die auf dem Grünstreifen in Richtung Bahnhofstraße aus Sandstein aus Edenkoben und die auf dem Grünstreifen in Richtung Susannastraße aus amerikanischer Roteiche sein. "Die Himmelsrichtung stimmt zwar nicht, denn eigentlich liegt Goshen wie Pornichet auch in Richtung Rothmühle, doch durch den Walmart an der Susannastraße ist auch dort ein Bezug zu Amerika gegeben", erklärt Karsten. Die Fläche auf der Insel soll nach den jetzigen Plänen im Frühjahr 2004 mit Blumen bepflanzt werden. "Das ist unser Vorschlag als Symbol für ein "blühendes Bexbach", betonte der leitende Lehrer.
Quelle: Saarbrücker Zeitung
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